Stille Menschen und Aufmerksamkeit

„Künstler sind schräg, laut, extrovertiert und durchgeknallt“
                     Wie viel Pfau muss ein Künstler sein?

Diese Frage hat sich vor kurzem aufgetan und sie hat mich sofort beschäftigt. Pfauen schillern und bekommen dadurch Aufmerksamkeit. Mir stellt sich daher die Frage:

Muss ICH als Künstler immer „schillern“ und auffallen?
Auch wenn das so gar nicht mein Ding ist?

Der Glaubenssatz „Künstler sind schräg, laut, extrovertiert und durchgeknallt“ sitzt auch in mir ein bisschen oder vielleicht auch viel mehr als mir bewusst ist. Ich bin das nämlich nicht. Möglicherweise etwas „durchgeknallt“, aber sicher nicht laut und extrovertiert.

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GOMO on Tour 3 – Burg Gallenstein

Liebe Leute!

Wieder mal den Golfschläger schwingen in WINDISCHGARSTEN. Es fängt zu regnen an und vor uns sind zwei sehr langsame Vierergruppen. Es passte gerade zum Aufhören und wir gehen zum Gomo zurück bevor alles „waschelnass“ ist.

Nun haben wir mehr Zeit vom Tag übrig als gedacht. Was machen wir nun? Wir fahren über den HENGSTPASS ins Ennstal.

Wir sind erstaunt über die vielen Almen, Hütten (teils nahe an der Straße) und natürlich Wanderwege. Das Gute liegt wohl doch ziemlich nah. Alles ist so unglaublich Frühlings-Grün und schön anzuschauen. Eine wahre Pracht!

Nicht Richtung nach Hause, sondern in die andere Seite wollen wir. In diesem Fall nach ST. GALLEN.

Wir sehen eine Burg und suchen den Weg dorthin. Ist gut angeschrieben. BURG GALLENSTEIN – noch nie gehört. Also schauen wir uns sie an. Am Fuße der Burg ist ein kleiner Parkplatz und auf einer Schotterstraße durch einen Wald (inklusive  Steintunnel) ist man in 15 Minuten oben.

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GOMO on Tour 2 – Steyrtal

 

Liebe Leute!

Es geht weiter mit einer Ausfahrt nach WINDISCHGARSTEN.  Wir starteten die Golfsaison. Nach dem in den letzten Jahren die Golfspielerei etwas eingeschlafen ist, wollen wir heuer wieder mehr spielen.

Und für die Nicht-Golfer unter euch: auch das ist Sport! Am Anfang haben mir neun Löcher von möglichen 18 meistens schon gereicht. Inzwischen geht es natürlich schon viel besser, aber je nach Platz bist du ungefähr 4 Stunden unterwegs. Nicht immer eben, oft auch mit vielen Steigungen, Schräglagen und Hängen. Hält mehr fit als man glaubt.

Also zuerst eine Golfrunde und dann einen Platz zum Schlafen gesucht. Wir fuhren zum WURBAUERKOGEL hinauf. Es waren noch kaum Leute unterwegs und die Hotels und Pensionen  noch zu.  Ein Jauserl mit einem Bierchen in unserem fahrbarem Häuschen kann aber auch was!   Prost!

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GOMO on Tour 1 – erste Fahrt Toskana

Liebe Leute!

Es geht weiter mit dem Reisen. Nicht so schnell wie gedacht, aber der Arbeitsalltag hat natürlich auch uns wieder eingeholt. Wir versuchen tageweise wegzufahren. Einfach kurzfristig, wenn das Wetter passt und der Terminplan es zulässt.

Warum GOMO bzw. GOMO di Bezi ?

Seit August 2019 sind wir stolze Besitzer unseres Camper Vans. Ein sogenanntes MEGA MOBIL. Wird in Slowenien produziert und inzwischen gibt es auch in Österreich einen Händler in der Nähe von Graz. Unser Mobil sollte nicht zu groß und behäbig sein, sondern eher kleiner und wendiger. Nicht nur für den Badurlaub am Campingplatz, sondern auch fürs Unterwegs-sein geeignet.

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DISIs Reise Teil 12 – Church Street in Stawell

The Church Street in Stawell – viele Kirchen in einer Straße

Ich bin schon lange in keiner Kirche mehr gewesen, genauer gesagt in keiner Messe.  Gehöre auch keiner Religionsgemeinschaft mehr an. Schon seit 30 Jahren. Trotzdem faszinieren mich sakrale Gebäude und als gläubig würde ich mich ebenso bezeichnen.

Auf Reisen gehe ich gern in Kirchen hinein, nur um ihre Atmosphäre zu spüren. Manche empfinde ich als angenehm und andere fühlen sich schon fast gruslig an. Ebenso finde ich die Architektur und die Handwerkskunst faszinierend, die mithalfen solche Gebäude zu erschaffen.

Spiritualität gibt es überall für mich. Diese ist nicht an Gebäude gebunden. Ein Raum, ein Platz, ein Mensch, ein Baum, ein Wald, ein Berg … vieles kann Spiritualität ausstrahlen.

Religion bedeutet oft auch Gemeinschaft und Sicherheit oder  Enge und Begrenztheit.  Ich kann frei wählen, wo ich dazugehören möchte – wenn ich erwachsen bin. In unserem Land ist das ohne Gefahr frei praktizierbar.  Dafür bin ich dankbar!

Sigis Brain Notizen sind diesmal auch wieder dabei und drehen sich um Wertung und Beurteilung:

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DISIs Reise Teil 11.2 – Great Ocean Road

Liebe Leute!

Auflösung Elefantenrätsel:  Unglaube 14 Elefanten bzw.  28 Tonnen würde die Plattform des Tree Top Walks aushalten.

Und nun aber weiter auf der Great Ocean Road.  Wir hatten in Port Campbell übernachtet und machten uns am nächsten Tag auf zu den 12 Aposteln. Die zwölf berühmten Felseninseln an der Südküste Australiens. Dort fahren sonst Bus weise Leute hin, dementsprechend groß ist der Parkplatz und es gibt auch ein großes Info Center. Als wir ankamen war alles fast menschenleer und der (kurze) Zugangsweg zu den 12 Aposteln seit diesem Tag geschlossen…

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DISIs Reise Teil 11.1 – Great Ocean Road

Liebe Leute!

Die zwei Wochen Quarantäne sind vorbei. Wie schnell die Zeit vergeht. Fühle mich noch ganz wohl in meinem Kokon. Da kann man die Realität noch ein bisschen ausblenden.

Didi ist schon wieder voll in seinem Element und ich höre ihn voller Elan telefonieren. Das gar nicht raus können, macht ihm weniger aus als ich dachte.

Ich bin mit meinen Malsachen vom Malzimmer ins Keller Atelier gewandert, weil ich neben einem Dauertelefonierer nicht wirklich gut malen kann. Das lenkt mich ab und ich kann auch meine Musik nicht horchen, ohne dass wiederum Didi dann gestört ist.

Wie gut dass unser Haus so groß ist! Mein Malort verwandelt sich grad in ein richtig schönes Atelier. Alles da: von den Farben, den Pinseln, den Leinwänden, dem warmen Wasser, über die Kaffeemaschine, dem Sofa, die Bücher… bis zum Klo. Es gibt einen Aufgang zum Garten und mein Klangstein ist auch dort.  Das perfekte Atelier, abgesehen vom Sonnenlicht, das nur spärlich reinscheint. Aber eine gemütliche, geborgene Höhle um Werke zu erschaffen.

Wenn es wieder möglich ist, schau einfach mal vorbei!  Würde mich wirklich freuen, dir meine Bilderwelt bei einem kleinen Tratscherl näher zu bringen.

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DISIs Reise Teil 10 – Bright

Liebe Leute!

Es geht uns gut in unserer Klausur. Arbeiten brav dahin. Können uns alles selbst einteilen und müssen für  nichts  raus aus dem Haus. Essen bringt uns unsere Tochter bzw. unser Sohn. Sonst brauchen wir im Moment nicht viel und wenn, könnten wir es ja bestellen. Gar nicht so schlecht!

Ihr könnt mir glauben, es ist mir echt nicht fad in meiner Klausur. Bin gut beschäftigt mit Kunst, Schreiben, Haus und Garten. Nach zwei Monaten Abwesenheit braucht alles etwas Aufmerksamkeit.

Ein großes Triptychon (160×160 cm + zweimal 80x160cm) habe ich schon vor unserer Reise begonnen und es wartet auf Fortsetzung. Ein zweites entsteht gerade durch einen Impuls auf der Reise. Mit 100×100 cm etwas kleiner.

Die Zusammenarbeit mit Birgit Bangerl (https://www.birgit-bangerl.com/) wird mit unserem Kunstfrühstück (natürlich online) nächste Woche auch wieder belebt. Haben einiges in Planung. Was sich wie umsetzten lässt in dieser speziellen Zeit wird sich noch herausstellen.

Sigis Brain Notizen gibt es auch wieder: Thema Perfektion
Falls ihr wissen wollt, wie das hier reinpasst dann klickt auf:

Aber nun geht es zum REISETEIL:

Wie waren von Neuseeland zurück und machten mit unseren Freunden Brian und Marion ein paar Tage Urlaub in Bright. Wir hatten uns ein Häuschen in Porepunkah gemietet und waren sozusagen mit privatem Reiseführer unterwegs gewesen.

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