Stille Menschen und Aufmerksamkeit

„Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“
                     Wie viel Pfau muss ein Künstler sein?

Diese Frage hat sich vor kurzem aufgetan und sie hat mich sofort beschäftigt. Pfauen schillern und bekommen dadurch Aufmerksamkeit. Mir stellt sich daher die Frage:

Muss ICH als Künstler immer „schillern“ und auffallen?
Auch wenn das so gar nicht mein Ding ist?

Der Glaubenssatz „Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“ sitzt auch in mir ein bisschen oder vielleicht auch viel mehr als mir bewusst ist. Ich bin das nämlich nicht. Möglicherweise etwas „durchgeknallt“, aber sicher nicht laut und extrovertiert.

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Ist KUNST künstlich?

KUNST oder KÜNSTLICH ?

Liebe Leute!

Diese zwei Wörter beschäftigen mich schon länger? Woher kommt das Wort Kunst?
Ich versuche hier eine Herkunft herzuleiten. Mal sehen, was das wird…

DUDEN:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kunst

mittelhochdeutsch, althochdeutsch kunst, ursprünglich = Wissen(schaft), auch: Fertigkeit, zu können

WIKIPEDIA:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kunst

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

 

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst, bezieht sich also als Gegensatz zur Natur auf alle Produkte menschlicher Tätigkeit.

künstlich = etwas das nicht in der Natur vorkommt und vom Menschen geschaffen wurde

So gesehen ist Kunst doch etwas Künstliches. Was nicht heißt, dass es nicht ehrlich oder echt sein kann. Für mich war bist jetzt das Wort künstlich eher negativ besetzt. Diese Definitionen verändern gerade meinen Blickwinkel. Es beinhaltet ein Erschaffen, Wissen und Können.

Das fühlt sich richtig an und darum kann ich dem nur zustimmen.
Es versöhnt mich geradezu mit dem Wort „künstlich“.

So gesehen möchte ich mich doch als Künstler definieren. Künstler erschaffen durch Wissen und Können. Ich würde für mich auf jeden Fall noch Intuition und Gefühl zu meinem kreativen Schaffungsprozess hinzufügen!

 

Gestern hatte ich einen reflektierten Austausch zum Erschaffen von Kunstwerken. Mir ist dabei bewusster geworden, wie ich meine Kunstwerke kreiere!  Vor allem, dass ich immer nur einem Werk meine ganze Aufmerksamkeit geben kann und dass alles seine Zeit braucht. Wenn der Verstand meint, es sollte aber zu einem bestimmten Punkt fertig sein, geht der Schöpfungsprozess oft seinen eigenen Weg.

Es lässt sich nichts erzwingen, habe ich gerade bei meinem aktuellen Werk festgestellt. Da fehlt sonst was – Die Verbindung zum Bild ist anders, wie normalerweise. Es fühlt sich falsch an, es fließt nicht, ein innerer Widerstand ist zu spüren. Das Bauchgefühl spricht wieder mal zu mir und ich werde darauf hören!!!  Aber trotzdem werde ich dranbleiben. Es gibt auf vielen Ebenen was zu tun!

 

KUNST – Werke, vom Menschen erschaffen!

KÜNSTLER – Menschen, welche diese Werke aus dem Ursprünglichen heraus kreieren.

 

Diesen Artikel habe ich im Juli begonnen und nun stelle ich ihn für euch endlich online. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Mein Resümee:

 JA – ich fühle mich in diesem Sinne als Künstlerin !

 Neues von mir wird es diesmal schneller  und noch vor Weihnachten geben!

 

Viele bunte Grüße!

Kunst und/oder Marketing?

KUNST und MARKETING ?   Lässt sich das vereinen?

Was macht Sinn, was nicht? Was muss ich tun? Immer präsent sein, immer posten, immer im Netz sein? Es gibt Tage da finde ich das wirklich gut und es ist schön so ein Medium zu haben. Es gibt Tage da mag ich es gar nicht und will einfach nur meine Arbeit machen. Gibt es Erfolg wirklich nur, wenn man sich permanent preisgibt?

Muss man BEIDES können?

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44 Jahre – 44 Texte – 44 Bilder

Meine erste Ausstellung und die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens!

März 2013 war ich in meinem Sabbatical Jahr und ich hatte nun endlich den Mut eine Ausstellung zu machen. Oder besser gesagt: es war nun die Zeit reif meine Bilder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vorher wollte ich das gar nicht unbedingt. Ich malte meine Bilder, weil ich sie eben malte. Es tat mir gut. Es war mein Ausgleich zum Alltag und meine Energiequelle.

Wie hat alles angefangen?

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Kunst im Freien

JUNI 2017:
Es ist zwar jetzt schon etwas her, aber es liegt mir am Herzen euch zu sagen, wie das Malen im Freien in Kremsmünster am Marktplatz für mich war.

Zwei Tage ein Atelier im Freien “bespielen”.  Viele unbekannte Teilnehmer: Zuschauer, das Wetter, Cafehausbesucher, vorbeifahrende Autos, Busse mit Besucher der Landesgartenschau…

WAS TUT DAS MIT MIR ? Wie fühlt sich das an?

Es fühlte sich so gut an! Ich war voller Freude, dass ich mitmachen durfte! Danke an Birgit Bangerl, welche mich als Künstlerin vorgeschlagen hatte. Oranisiert hat alles der Verein Kremsmünster 2020. Vielen Danke für die Möglichkeit mich und meine Bilder öffentlich zeigen zu dürfen.

Samstag in der Früh fuhr ich also mit Sack und Pack nach Kremsmünster. Farben und Leinwand und ein riesengroßer Sonnenschirm waren da. Ebenso ein paar Tische. Pinsel und alle anderen Utensilien, welche  gebraucht wurden, nahm man sich selbst mit. Dazu noch zwei Liegestühle mit Blick auf die Leinwand. Zum Verweilen und zuschauen.

Zur selben Zeit war die Landesgartenschau. Daher gab es ein Thema zu wählen:  Natur oder Kremsmünster. Für mich war von Anfang an klar, dass ich das Thema Natur nehme. Die ersten Entwürfe machte ich im Frühjahr, sobald klar war, dass ich mitmalen werde. Ich hatte so einige Bilder im Kopf und einen groben Entwurf.

SLOW PAINTING

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