ZEIT DES REISENS UND DES RÜCKZUGS

Liebe Leute!

Ich melde mich zurück nach einer Zeit des Reisens und des Rückzugs.

Vier Wochen in Thailand über Weihnachten. Wir haben sozusagen die Adventzeit „geschwänzt“.

Mein Mann und ich haben in Bangkok gestartet, Teile Westthailands mit dem Auto erkundet, ein Hausboot an einem Stausee bewohnt (und MO kennengelernt) einen Badurlaub in Ko Samui versucht, Chiang Mai und Umgebung mit dem Moped entdeckt, waren am höchsten Berg Thailands und sind schließlich durch einen Nationalpark und vielen (!) Kurven  in Chiang Rai gelandet. Als Abschluss haben wir und dann ein paar Tage in einem kleinen ruhigen Strandresort südlich von Pattaya gegönnt, zum Runterkommen, bevor es wieder nach Hause ging.

Unendlich viele Bilder, Menschen, Gerüche, Farben, Begegnungen und Eindrücke:

Wasserfälle, Obst, Dschungel, heiße Quellen, schwimmende Märkte, gigantische Bäume, Sturm, Gewitter, Regen, Strand, goldenen Buddhas, Sonnenschein, Wärme, beeindruckende Tempel, lächelnde Menschen, Stromleitungen, Mopeds in allen erdenklichen Varianten, Garküchen, Märkte, Straßenfood, Seele baumeln, genießen, unbeschwert sein wie Kinder…

DANKE!!! –  Es war eine wunderbare Zeit!

Zurück in Wien hat uns gnädiger Weise die Sonne begrüßt und kein Schnee. Anfangs kam mir alles noch etwas unwirklich vor. „Es brauchte wohl einige Tage, lass dir Zeit bis nach Neujahr. Langsam!“, so waren meine Gedanken. Ein paar Tage wären schön gewesen.

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Kunst und/oder Marketing?

KUNST und MARKETING ?   Lässt sich das vereinen?

Was macht Sinn, was nicht? Was muss ich tun? Immer präsent sein, immer posten, immer im Netz sein? Es gibt Tage da finde ich das wirklich gut und es ist schön so ein Medium zu haben. Es gibt Tage da mag ich es gar nicht und will einfach nur meine Arbeit machen. Gibt es Erfolg wirklich nur, wenn man sich permanent preisgibt?

Muss man BEIDES können?

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44 Jahre – 44 Texte – 44 Bilder

Meine erste Ausstellung und die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens!

März 2013 war ich in meinem Sabbatical Jahr und ich hatte nun endlich den Mut eine Ausstellung zu machen. Oder besser gesagt: es war nun die Zeit reif meine Bilder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vorher wollte ich das gar nicht unbedingt. Ich malte meine Bilder, weil ich sie eben malte. Es tat mir gut. Es war mein Ausgleich zum Alltag und meine Energiequelle.

Wie hat alles angefangen?

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Bildungskarenz zu Ende und nun?

WIE GEHT ES WEITER ?

Haare wieder da. Bildungskarenz zu Ende. Was mache ich nun? Zurück in die Schule? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Der Gedanke daran löst in mir das Gefühl aus, innerlich auseinander zufallen. Geht das? Klingt komisch, aber beschreibt in etwa meine Emotionen.

Wie kann ich das verhindern? Ich lasse mich unbezahlt karenzieren!  Ich habe ja meinen Malort und den Klangstein und mein Coaching…

SELBSTSTÄNDIG SEIN ?

Gesagt – getan.  Alles schön und gut –  aber wenn ich zu wenig Kunden habe, nützt mir das wenig. Im November stand ich vor der Entscheidung: Kündigen oder nicht? Zurück ging nicht. Ich brauchte auch Geld.  Es gibt und gab eine Menge Verpflichtungen. Habe ich eine Chance auf Abfertigung? Ich muss mir eine neue Existenz aufbauen. Das wäre nur fair. Ich habe der Schule so viel gegeben!  Ausbildungen auf eigene Kosten gemacht. War fast nie krank. Bin halbkrank und mit Krücken ins Klassenzimmer gehumpelt! Fehlen ging gar nicht. Es gibt und gab keinen Ersatz, immer müssten die Kolleginnen einspringen. Das wollte ich möglichst vermeiden. Ich glaube ich habe teilweise für die Schule mehr hergegeben, als für meine Familie… verzeiht mir!

KEIN WEG ZURÜCK

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OH NEIN! Nicht noch einmal!

Was soll das?

Es war ungefähr März/April 2014. Das Loch wurde immer größer. Anfangs bemerkte man es nicht, weil Haare drüber fielen. Es wurde so groß, dass es bis zum Haaransatz reichte. Rundherum kamen noch mehr dazu. Größere und kleinere Stellen ohne Haare. Ich konnte es nicht fassen. Diesmal zog es mir fast mehr den Boden unter den Füßen weg, als beim ersten Mal. Ich dachte, ich habe schon genug Ursachen-Arbeit  gemacht.

            

Warum ???
Habe ich noch zu wenig verändert?

Im Mai schaute es so schlimm aus auf meinem Kopf, dass ich mich wieder von den kläglichen Resten trennte. Diesmal rasierte ich sie mir selbst ab. Mit Tränen und Wut und Trauer und Unverständnis in mir. Am liebsten hätte ich mich wo verkrochen! Aber der Alltag ging weiter. Ich kann doch nicht einfach, nicht in die Schule gehen? Ich bin doch nicht krank!

„Nein, ich gehe nicht in Krankenstand, ich verändere etwas. Ich wechsle die Schule.“  Ich wollte ohnehin schon länger weg!  14 Jahre an ein und derselben Schule. Das macht zwar sehr vertraut, aber auch etwas eng. Ich hatte alles optimiert und ausprobiert. Ich wollte weg.  Von außen betrachtet, war es wohl schwer zu verstehen. Meine Kolleginnen und Freundinnen haben alles gut übernommen und sind auch heute noch an dieser Schule. Sie ist etwas Besonderes und die Kinder bekommen auch etwas Besonderes. Klein, fein und individuell! Ich hoffe, dass wird geschätzt! Es ist nicht selbstverständlich!

Auch wenn alles im Außen so fein aussah: Im Juli stellte ich trotzdem einen Antrag auf Schulwechsel beim Bezirksschulrat. Dieser wurde relativ schnell genehmigt.

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KEINE HAARE – was nun?

Wir haben nun das Jahr 2018. Ich kann es kaum glauben, dass meine „Haargeschichte“ nun schon vor fünf Jahren begonnen und bis ca. 2016 gedauert hat . Irgendwie ist für mich jetzt die Zeit meine Erfahrung nach Außen zu tragen. Sie ist Teil meines Lebens und hat mich natürlich beeinflusst und mit zu der gemacht, die ich heute bin.

Im Mai 2013 fiel mir zum ersten Mal auf, dass mir beim Fönen der kinnlangen Haare doch viele ausgingen. Auf meinem Gewand fielen mir auch Haare auf. Ich ging zu meiner Frisörin und fragte, ob ihr was auffiel beim Waschen und Fönen. Nein. Das war angeblich alles noch im Rahmen von „normal“…

Zu der Zeit fühlte ich mich total gut. Ich war in meinem Sabbatical. Erste Ausstellung, viel Zeit für mich, Seminare in alle Richtungen. Ich fühlte mich in mir angekommen und auf einem guten Weg.

Im Nachhinein ist mir noch eingefallen, dass ich mich damals wunderte, dass man meine Kopfhaut beim Scheitel so deutlich durchsah! Das war mir eigentlich noch nie so aufgefallen…

Na gut. Ich beachtete es nicht weiter… bis ich beim Duschen und Haarewaschen einen „komischen Knödel“ am Kopf fühlte. Der Knödel bestand aus meine Haaren, welche sich beim Haarewaschen vom Kopf lösten! Eine ganze Packung nasser, schaumiger Haare in meiner Hand…

Entsetzten packte mich. Was soll das? Ich hatte noch nie Probleme mit meinen Haaren. Ich färbte sie nicht, strapazierte sie auch sonst nicht sehr.

Ich ging natürlich zum Arzt/zu Ärzten. Ließ alles notwenige kontrollieren…
… und nichts war zu finden. Alle Befunde negativ. „Schade meinte einer!“ Wahrscheinlich, weil er so nicht wusste, was er nun mit mir tun sollte…

WAS NUN ?

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Warum den sicheren Hafen verlassen?

Warum mach ich das, was ich mache?
15 Jahr im Schulbetrieb. Warum bin ich nicht in der Schule geblieben?  Sicherer Job, viel Ferien, gute Bezahlung. Manches kann man nicht mit dem Verstand erklären. Ich spürte von Anfang an, dass ich diesen Beruf nicht auf Dauer machen werde. Immer das Gefühl des „Nicht-angekommen-seins“.  Ich habe mit viel Herz und Engagement unterrichtet. Immer bestrebt, die Kinder gut durch diese vier Jahre Volksschule zu bringen. Ich habe die Kinder immer gemocht und mag sie auch heute noch!  Ja,  es ist eine Herausforderung eine ganze Klasse Kinder anzuleiten! Oft auch anstrengend. Kaum Pausen bis alle nach Hause gegangen sind, immer muss man präsent und voll das sein!  Das habe ich wirklich gut gekonnt und trotzdem wurde ich mit jedem Jahr unzufriedener. Der eigene Anspruch war sehr hoch. Wie sollte ich all dem gerecht werden? Wie kann ich Montessoris Philosophie umsetzen? Geht das überhaupt in unserem Schulwesen, wenn man das ernst nimmt? Jedes Kind hat sein Tempo und seinen Entwicklungsplan. Es wird zum wahren Menschen, wie ein Samen zur Pflanze. Es wächst nicht schneller, wenn man „anzieht“, sondern wird meist kaputt oder verwundet.

Ich fand keinen Weg, dass wirklich umzusetzen. Nicht mit so starren Lernstrukturen und Lehrplänen. Die Kinder kommen mit so unterschiedlichem Wissen und Begabungen und  oft ist es das Ziel, alle bis Weihnachten ungefähr gleich zu haben!   Eine Vorgabe, bei der es mich fast schüttelt (vor Entsetzen)…

Muss das wirklich so sein? Fördern und fordern ist gut. Klarheit und Vorgaben sind auch wichtig. Aber heißt fördern Kinder „wohinziehen“, damit sie das Soll der Schulstufe irgendwie erfüllen und nicht auf ihr Tempo und ihren Entwicklungsplan achten?  Heißt für alle das GLEICHE, Gerechtigkeit?
Was heißt individuelle Förderung und welche Strukturen und Vorgaben sind notwendig?

Geht das überhaupt bei 13-25 Kindern in einer Klasse? Immer öfter werden Lehrer und Lehrerinnen  alleine gelassen. Egal wie groß die Probleme  sind. Keine Stunden, keine Unterstützung … vieles müssen sie auffangen… ausgleichen …  immer mehr muss im „Normalunterricht“ integriert werden.

Da wollte ich nicht mehr mitmachen. Das wollte ich nicht mehr sein!
Es waren zu viele Kompromisse in mir, die ich  nicht mehr schließen konnte.

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Hallo liebe Leute!

Ich bin gerade dabei meine Homepage neu zu gestalten und freue mich darauf mit euch in Kontakt zu sein. Die Welt der Farben, Klänge, Gefühle und Gedanken ist meine.  Die Themen Kunst und Pädagogik liegen mir sehr am Herzen. Ich freue mich darauf sie mit euch zu teilen! Bis bald!