Sigis BLOG Parade

Sind SOCIAL MEDIA Plattformen nur die BÜHNE für Selbstdarsteller, für selbstverliebte NARZISSTEN?
Warum bist DU dort unterwegs?

vom 23.08. – 05.10.2020 / verlängert bis 25.10.2020

#Blogparade, #Sigrid Gotzmann, #Selbstdarstellung, #Socialmediabühne, #Botschaften, #Tiefsinniges, #Schein, #oderSein, #deineTipps, #Atelier

Sigis BLOG Parade INFOS als PDF

Schreibe einen Artikel zu diesen Fragen und wie du persönlich dazu stehst. Deine Erfahrungen und Botschaften interessieren mich brennend, weil ich mich vielfach zwischen  „gesehen werden wollen“ und „im Stillen arbeiten und leben“ hin und her geschubst fühle.

MEINE FRAGEN:

  • Sind Social Media Plattformen nur die Bühne für Selbstdarsteller,
    für selbstverliebte Narzissten?
  • Warum bist du dort unterwegs? Wie siehst du dich?
  • Wie viel Zeit verbringst du dort? Täglich, wöchentlich, monatlich, mehr?
  • Gibt es auf dieser Ebene auch tiefere Werte und Botschaften?
  • Hast du über diese Plattformen schon echte Freunde gefunden? Kann eine Online Freundschaft tiefer gehen ohne sich im „echten Leben“ zu begegnen?
  • Ist die Teilnahme an diesem „Bühnenstück“ notwendig?
  • Helfen dir Online Mitteilungen (Blogs, Videos, Chats…) in deinem Leben weiter?
  • Hast du eine Empfehlung für uns, einen TIPP zum Umgang mit dieser Bühne?

Diese Fragen sind sicher nicht  neu, aber ich finde, dass sie immer aktuell sind. Durch die Corona Krise ist unser Leben noch digitaler geworden. Ich sage das mal ganz wertfrei, als Feststellung. Leben ist für mich auch ein Bewusst-werden. Mach ich etwas, weil alle es tun oder ist mir bewusst, was ich tue und wie viel ich von mir online preisgebe?

Meine persönlichen Gedanken zu diesem Thema und eine Aufforderung an meiner BLOG PARADE teil zu nehmen für alle die gerne schreiben!

Wie kommt es nun zu dieser Aktion:
Im April habe ich angefangen kleine Videos zu drehen und ins Netz zu stellen. Impulsgeber waren meine Freundin und Künstlerkollegin Birgit  und die Mutmacher-Challenge von Christoph und Angelika.

Ich habe zwar schon seit Jahren eine Homepage, aber alles andere habe ich nur sporadisch besucht und kaum benützt. Dachte eher, dass ist nicht so ganz meine Ebene, weder für Privates noch für Berufliches.

Auf der anderen Seite, habe ich beruflich eine extreme Veränderung vollzogen. Male Bilder, mache Skulpturen und das würde ich gern noch ausbauen. Und zwar so, dass ich davon leben kann. Also muss ich gesehen und wahrgenommen werden. Wenn keiner weiß, dass es mich und meine Werke gibt, wie soll denn das sonst funktionieren?

Stille Menschen und Aufmerksamkeit

„Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“
                     Wie viel Pfau muss ein Künstler sein?

Diese Frage hat sich vor kurzem aufgetan und sie hat mich sofort beschäftigt. Pfauen schillern und bekommen dadurch Aufmerksamkeit. Mir stellt sich daher die Frage:

Muss ICH als Künstler immer „schillern“ und auffallen?
Auch wenn das so gar nicht mein Ding ist?

Der Glaubenssatz „Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“ sitzt auch in mir ein bisschen oder vielleicht auch viel mehr als mir bewusst ist. Ich bin das nämlich nicht. Möglicherweise etwas „durchgeknallt“, aber sicher nicht laut und extrovertiert.

„Stille Menschen und Aufmerksamkeit“ weiterlesen

Ist KUNST künstlich?

KUNST oder KÜNSTLICH ?

Liebe Leute!

Diese zwei Wörter beschäftigen mich schon länger? Woher kommt das Wort Kunst?
Ich versuche hier eine Herkunft herzuleiten. Mal sehen, was das wird…

DUDEN:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kunst

mittelhochdeutsch, althochdeutsch kunst, ursprünglich = Wissen(schaft), auch: Fertigkeit, zu können

WIKIPEDIA:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kunst

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

 

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst, bezieht sich also als Gegensatz zur Natur auf alle Produkte menschlicher Tätigkeit.

künstlich = etwas das nicht in der Natur vorkommt und vom Menschen geschaffen wurde

So gesehen ist Kunst doch etwas Künstliches. Was nicht heißt, dass es nicht ehrlich oder echt sein kann. Für mich war bist jetzt das Wort künstlich eher negativ besetzt. Diese Definitionen verändern gerade meinen Blickwinkel. Es beinhaltet ein Erschaffen, Wissen und Können.

Das fühlt sich richtig an und darum kann ich dem nur zustimmen.
Es versöhnt mich geradezu mit dem Wort „künstlich“.

So gesehen möchte ich mich doch als Künstler definieren. Künstler erschaffen durch Wissen und Können. Ich würde für mich auf jeden Fall noch Intuition und Gefühl zu meinem kreativen Schaffungsprozess hinzufügen!

 

Gestern hatte ich einen reflektierten Austausch zum Erschaffen von Kunstwerken. Mir ist dabei bewusster geworden, wie ich meine Kunstwerke kreiere!  Vor allem, dass ich immer nur einem Werk meine ganze Aufmerksamkeit geben kann und dass alles seine Zeit braucht. Wenn der Verstand meint, es sollte aber zu einem bestimmten Punkt fertig sein, geht der Schöpfungsprozess oft seinen eigenen Weg.

Es lässt sich nichts erzwingen, habe ich gerade bei meinem aktuellen Werk festgestellt. Da fehlt sonst was – Die Verbindung zum Bild ist anders, wie normalerweise. Es fühlt sich falsch an, es fließt nicht, ein innerer Widerstand ist zu spüren. Das Bauchgefühl spricht wieder mal zu mir und ich werde darauf hören!!!  Aber trotzdem werde ich dranbleiben. Es gibt auf vielen Ebenen was zu tun!

 

KUNST – Werke, vom Menschen erschaffen!

KÜNSTLER – Menschen, welche diese Werke aus dem Ursprünglichen heraus kreieren.

 

Diesen Artikel habe ich im Juli begonnen und nun stelle ich ihn für euch endlich online. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Mein Resümee:

 JA – ich fühle mich in diesem Sinne als Künstlerin !

 Neues von mir wird es diesmal schneller  und noch vor Weihnachten geben!

 

Viele bunte Grüße!

AUTODIDAKT ODER AKADEMIKER

Liebe Leute!

Wer ist denn nun ein richtiger Künstler? Darf sich jeder so nennen? Was bedeutet das? Wertigkeit?

Ich hatte schon vor meinem Ausstieg aus der Schule oft darüber nachgedacht Malerei und Grafik oder Architektur zu studieren. Auch nach dem Berufswechsel hat mich dieses Thema immer wieder beschäftigt. Soll ich, soll ich nicht, brauche ich das?

STUDIUM oder EIGENVERANTWORTLICHES LERNEN ?

„AUTODIDAKT ODER AKADEMIKER“ weiterlesen

ZEIT DES REISENS UND DES RÜCKZUGS

Liebe Leute!

Ich melde mich zurück nach einer Zeit des Reisens und des Rückzugs.

Vier Wochen in Thailand über Weihnachten. Wir haben sozusagen die Adventzeit „geschwänzt“.

Mein Mann und ich haben in Bangkok gestartet, Teile Westthailands mit dem Auto erkundet, ein Hausboot an einem Stausee bewohnt (und MO kennengelernt) einen Badurlaub in Ko Samui versucht, Chiang Mai und Umgebung mit dem Moped entdeckt, waren am höchsten Berg Thailands und sind schließlich durch einen Nationalpark und vielen (!) Kurven  in Chiang Rai gelandet. Als Abschluss haben wir und dann ein paar Tage in einem kleinen ruhigen Strandresort südlich von Pattaya gegönnt, zum Runterkommen, bevor es wieder nach Hause ging.

Unendlich viele Bilder, Menschen, Gerüche, Farben, Begegnungen und Eindrücke:

Wasserfälle, Obst, Dschungel, heiße Quellen, schwimmende Märkte, gigantische Bäume, Sturm, Gewitter, Regen, Strand, goldenen Buddhas, Sonnenschein, Wärme, beeindruckende Tempel, lächelnde Menschen, Stromleitungen, Mopeds in allen erdenklichen Varianten, Garküchen, Märkte, Straßenfood, Seele baumeln, genießen, unbeschwert sein wie Kinder…

DANKE!!! –  Es war eine wunderbare Zeit!

Zurück in Wien hat uns gnädiger Weise die Sonne begrüßt und kein Schnee. Anfangs kam mir alles noch etwas unwirklich vor. „Es brauchte wohl einige Tage, lass dir Zeit bis nach Neujahr. Langsam!“, so waren meine Gedanken. Ein paar Tage wären schön gewesen.

„ZEIT DES REISENS UND DES RÜCKZUGS“ weiterlesen

Kunst und/oder Marketing?

KUNST und MARKETING ?   Lässt sich das vereinen?

Was macht Sinn, was nicht? Was muss ich tun? Immer präsent sein, immer posten, immer im Netz sein? Es gibt Tage da finde ich das wirklich gut und es ist schön so ein Medium zu haben. Es gibt Tage da mag ich es gar nicht und will einfach nur meine Arbeit machen. Gibt es Erfolg wirklich nur, wenn man sich permanent preisgibt?

Muss man BEIDES können?

„Kunst und/oder Marketing?“ weiterlesen

OFFENES ATELIER 28.4.2018

JA – ich tue es!   Am Samstag ist bei  mir die Atelier Tür weit offen und ich freue mich darauf Menschen zu begrüßen, meine Arbeit vorzustellen und eure Fragen zu beantworten.

Ihr könnt:
einen Teil meiner Bilder kennenlernen
den Palettentisch ausprobieren
den Klangstein erleben
und meine Denkwerkstatt entdecken.

Einladung Tag der offenen Tür 

Ich freue mich darauf DICH kennenzulernen!

44 Jahre – 44 Texte – 44 Bilder

Meine erste Ausstellung und die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens!

März 2013 war ich in meinem Sabbatical Jahr und ich hatte nun endlich den Mut eine Ausstellung zu machen. Oder besser gesagt: es war nun die Zeit reif meine Bilder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vorher wollte ich das gar nicht unbedingt. Ich malte meine Bilder, weil ich sie eben malte. Es tat mir gut. Es war mein Ausgleich zum Alltag und meine Energiequelle.

Wie hat alles angefangen?

„44 Jahre – 44 Texte – 44 Bilder“ weiterlesen

Bildungskarenz zu Ende und nun?

WIE GEHT ES WEITER ?

Haare wieder da. Bildungskarenz zu Ende. Was mache ich nun? Zurück in die Schule? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Der Gedanke daran löst in mir das Gefühl aus, innerlich auseinander zufallen. Geht das? Klingt komisch, aber beschreibt in etwa meine Emotionen.

Wie kann ich das verhindern? Ich lasse mich unbezahlt karenzieren!  Ich habe ja meinen Malort und den Klangstein und mein Coaching…

SELBSTSTÄNDIG SEIN ?

Gesagt – getan.  Alles schön und gut –  aber wenn ich zu wenig Kunden habe, nützt mir das wenig. Im November stand ich vor der Entscheidung: Kündigen oder nicht? Zurück ging nicht. Ich brauchte auch Geld.  Es gibt und gab eine Menge Verpflichtungen. Habe ich eine Chance auf Abfertigung? Ich muss mir eine neue Existenz aufbauen. Das wäre nur fair. Ich habe der Schule so viel gegeben!  Ausbildungen auf eigene Kosten gemacht. War fast nie krank. Bin halbkrank und mit Krücken ins Klassenzimmer gehumpelt! Fehlen ging gar nicht. Es gibt und gab keinen Ersatz, immer müssten die Kolleginnen einspringen. Das wollte ich möglichst vermeiden. Ich glaube ich habe teilweise für die Schule mehr hergegeben, als für meine Familie… verzeiht mir!

KEIN WEG ZURÜCK

„Bildungskarenz zu Ende und nun?“ weiterlesen

OH NEIN! Nicht noch einmal!

Was soll das?

Es war ungefähr März/April 2014. Das Loch wurde immer größer. Anfangs bemerkte man es nicht, weil Haare drüber fielen. Es wurde so groß, dass es bis zum Haaransatz reichte. Rundherum kamen noch mehr dazu. Größere und kleinere Stellen ohne Haare. Ich konnte es nicht fassen. Diesmal zog es mir fast mehr den Boden unter den Füßen weg, als beim ersten Mal. Ich dachte, ich habe schon genug Ursachen-Arbeit  gemacht.

            

Warum ???
Habe ich noch zu wenig verändert?

Im Mai schaute es so schlimm aus auf meinem Kopf, dass ich mich wieder von den kläglichen Resten trennte. Diesmal rasierte ich sie mir selbst ab. Mit Tränen und Wut und Trauer und Unverständnis in mir. Am liebsten hätte ich mich wo verkrochen! Aber der Alltag ging weiter. Ich kann doch nicht einfach, nicht in die Schule gehen? Ich bin doch nicht krank!

“Nein, ich gehe nicht in Krankenstand, ich verändere etwas. Ich wechsle die Schule.”  Ich wollte ohnehin schon länger weg!  14 Jahre an ein und derselben Schule. Das macht zwar sehr vertraut, aber auch etwas eng. Ich hatte alles optimiert und ausprobiert. Ich wollte weg.  Von außen betrachtet, war es wohl schwer zu verstehen. Meine Kolleginnen und Freundinnen haben alles gut übernommen und sind auch heute noch an dieser Schule. Sie ist etwas Besonderes und die Kinder bekommen auch etwas Besonderes. Klein, fein und individuell! Ich hoffe, dass wird geschätzt! Es ist nicht selbstverständlich!

Auch wenn alles im Außen so fein aussah: Im Juli stellte ich trotzdem einen Antrag auf Schulwechsel beim Bezirksschulrat. Dieser wurde relativ schnell genehmigt.

„OH NEIN! Nicht noch einmal!“ weiterlesen