Erfolgreich sein – was ist das?

Seit November oder ehrlich gesagt seit April formen sich mein Arbeitsbereich und meine Aufgaben neu. Es hat sich unglaublich viel getan! Ein neues ein-Frau Unternehmen entsteht gerade und die Gotzfrau erhebt sich.

Ich bin in einer Art euphorischen Stimmung und manchmal habe ich fast etwas Angst vor meiner Courage.  Seit Jahren wünsche ich mir mehr Aktivität und mehr Einkommen mit dem Atelier und nun scheint es, als habe ich im November nun wirklich den ersten Dominostein in Aktivität versetzt.

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Was für Zeiten! Wie im falschen Film oder?

Wie viel menschlichen Kontakt brauchen wir?
Sind wir grad Teil einer großen Veränderung?

Ich hoffe ihr seid gut im neuen Jahr 2021 angekommen. Geht es euch auch so, dass ihr manchmal glaubt ihr seid im falschen Film gelandet? Da ich die letzten Jahre ohnehin sehr viel in meinem Atelier zu Haus gearbeitet habe, bin ich es gewohnt alleine zu arbeiten. Wenn die Masken im Gesicht der Leute nicht wären, könnte ich fast glauben, es ist alles wie immer…

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Kunst & “Koaching”

Weiter geht es im Buch ” STILLE “ und ich denke drüber nach,
ob die Thesen darin auch für mich zutreffen.

Susan Cain hat verschiedene Elite Schulen besucht und es ist Tatsache, dass von Führungskräften erwartet wird extravertiert zu sein. Alles ist auf dieses Merkmal ausgelegt und es wird ständiges Netzwerken erwartet. Kontakte schließen, ständig in Gruppen und Veranstaltungen sein. Fast kein Stillstand und kaum je allein.

Ich war das auch in meinem “Brötchenberuf” als Pädagogin. Dazu hatte ich noch meine Familie und alles was dazugehört. Malen war am Anfang eine Form der Auszeit. Im ganzen Trubel von Beruf und Privat suchte ich die Stille. Zeit für mich. Nicht aus Egoismus, sondern als Notwendigkeit, um Energie zu danken und meine Rolle auszufüllen. Das hat jahrelang gut funktioniert. Letztendlich bin ich trotzdem gefallen und ausgebrannt. Ich denke, weil ich bin, so wie ich bin. Tätigkeiten die einen Introvertierten Freude machen und stärken, haben mich ab dem Zeitpunkt, wo die Freude an der Tätigkeit verloren ging, viel Kraft gekostet und geschwächt.

Ich habe auf der einen Seite meine Grenzen erweitert, auf der anderen Seite aber versucht wer anderer zu sein. Es mir und anderen beweisen wollen, dass ich genau so viel aushalte und schaffe, wie… die Extravertierten.

Social Media – gut für Introvertierte?

Ich habe grad wieder im Buch ” Stille “ gelesen und denke drüber nach, ob die Thesen darin auch für mich zutreffen.

Susan Cain hat verschiedene Elite Schulen besucht und es ist Tatsache, dass von Führungskräften erwartet wird extravertiert zu sein. Alles ist auf dieses Merkmal ausgelegt und es wird ständiges Netzwerken erwartet. Kontakte schließen, ständig in Gruppen und Veranstaltungen sein. Fast kein Stillstand und kaum je allein.

Ich war das auch in meinem “Brötchenberuf” als Pädagogin. Dazu hatte ich noch meine Familie und alles was dazugehört. Malen war am Anfang eine Form der Auszeit. Im ganzen Trubel von Beruf und Privat suchte ich die Stille. Zeit für mich. Nicht aus Egoismus, sondern als Notwendigkeit, um Energie zu danken und meine Rolle auszufüllen. Das hat jahrelang gut funktioniert. Letztendlich bin ich trotzdem gefallen und ausgebrannt. Ich denke, weil ich bin, so wie ich bin. Tätigkeiten die einen Introvertierten Freude machen und stärken, haben mich ab dem Zeitpunkt, wo die Freude an der Tätigkeit verloren ging, viel Kraft gekostet und geschwächt.

Ich habe auf der einen Seite meine Grenzen erweitert, auf der anderen Seite aber versucht wer anderer zu sein. Es mir und anderen beweisen wollen, dass ich genau so viel aushalte und schaffe, wie… die Extravertierten.

INTROS UND EXTRAS SIND ERFOLGREICH – auf verschiedenen Wegen

Sigis BLOG Parade

Sind SOCIAL MEDIA Plattformen nur die BÜHNE für Selbstdarsteller, für selbstverliebte NARZISSTEN?
Warum bist DU dort unterwegs?

vom 23.08. – 05.10.2020
wurde bis 25.10.verlängert und ist noch immer aktiv

Leider hat sich nicht so viel getan wie ich erhofft habe. Falls du noch was schreiben willst, kannst du das sehr gerne tun!

#Blogparade, #Sigrid Gotzmann, #Selbstdarstellung, #Socialmediabühne, #Botschaften, #Tiefsinniges, #Schein, #oderSein, #deineTipps, #Atelier

Sigis BLOG Parade INFOS als PDF

Schreibe einen Artikel zu diesen Fragen und wie du persönlich dazu stehst. Deine Erfahrungen und Botschaften interessieren mich brennend, weil ich mich vielfach zwischen  „gesehen werden wollen“ und „im Stillen arbeiten und leben“ hin und her geschubst fühle.

MEINE FRAGEN:

  • Sind Social Media Plattformen nur die Bühne für Selbstdarsteller,
    für selbstverliebte Narzissten?
  • Warum bist du dort unterwegs? Wie siehst du dich?
  • Wie viel Zeit verbringst du dort? Täglich, wöchentlich, monatlich, mehr?
  • Gibt es auf dieser Ebene auch tiefere Werte und Botschaften?
  • Hast du über diese Plattformen schon echte Freunde gefunden? Kann eine Online Freundschaft tiefer gehen ohne sich im „echten Leben“ zu begegnen?
  • Ist die Teilnahme an diesem „Bühnenstück“ notwendig?
  • Helfen dir Online Mitteilungen (Blogs, Videos, Chats…) in deinem Leben weiter?
  • Hast du eine Empfehlung für uns, einen TIPP zum Umgang mit dieser Bühne?

Diese Fragen sind sicher nicht  neu, aber ich finde, dass sie immer aktuell sind. Durch die Corona Krise ist unser Leben noch digitaler geworden. Ich sage das mal ganz wertfrei, als Feststellung. Leben ist für mich auch ein Bewusst-werden. Mach ich etwas, weil alle es tun oder ist mir bewusst, was ich tue und wie viel ich von mir online preisgebe?

Meine persönlichen Gedanken zu diesem Thema und eine Aufforderung an meiner BLOG PARADE teil zu nehmen für alle die gerne schreiben!

Wie kommt es nun zu dieser Aktion:
Im April habe ich angefangen kleine Videos zu drehen und ins Netz zu stellen. Impulsgeber waren meine Freundin und Künstlerkollegin Birgit  und die Mutmacher-Challenge von Christoph und Angelika.

Stille Menschen und Aufmerksamkeit

„Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“
                     Wie viel Pfau muss ein Künstler sein?

Diese Frage hat sich vor kurzem aufgetan und sie hat mich sofort beschäftigt. Pfauen schillern und bekommen dadurch Aufmerksamkeit. Mir stellt sich daher die Frage:

Muss ICH als Künstler immer „schillern“ und auffallen?
Auch wenn das so gar nicht mein Ding ist?

Der Glaubenssatz „Künstler sind schräg, laut, extravertiert und durchgeknallt“ sitzt auch in mir ein bisschen oder vielleicht auch viel mehr als mir bewusst ist. Ich bin das nämlich nicht. Möglicherweise etwas „durchgeknallt“, aber sicher nicht laut und extrovertiert.

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Ist KUNST künstlich?

KUNST oder KÜNSTLICH ?

Liebe Leute!

Diese zwei Wörter beschäftigen mich schon länger? Woher kommt das Wort Kunst?
Ich versuche hier eine Herkunft herzuleiten. Mal sehen, was das wird…

DUDEN:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kunst

mittelhochdeutsch, althochdeutsch kunst, ursprünglich = Wissen(schaft), auch: Fertigkeit, zu können

WIKIPEDIA:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kunst

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

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AUTODIDAKT ODER AKADEMIKER

Liebe Leute!

Wer ist denn nun ein richtiger Künstler? Darf sich jeder so nennen? Was bedeutet das? Wertigkeit?

Ich hatte schon vor meinem Ausstieg aus der Schule oft darüber nachgedacht Malerei und Grafik oder Architektur zu studieren. Auch nach dem Berufswechsel hat mich dieses Thema immer wieder beschäftigt. Soll ich, soll ich nicht, brauche ich das?

STUDIUM oder EIGENVERANTWORTLICHES LERNEN ?

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ZEIT DES REISENS UND DES RÜCKZUGS

Liebe Leute!

Ich melde mich zurück nach einer Zeit des Reisens und des Rückzugs.

Vier Wochen in Thailand über Weihnachten. Wir haben sozusagen die Adventzeit „geschwänzt“.

Mein Mann und ich haben in Bangkok gestartet, Teile Westthailands mit dem Auto erkundet, ein Hausboot an einem Stausee bewohnt (und MO kennengelernt) einen Badurlaub in Ko Samui versucht, Chiang Mai und Umgebung mit dem Moped entdeckt, waren am höchsten Berg Thailands und sind schließlich durch einen Nationalpark und vielen (!) Kurven  in Chiang Rai gelandet. Als Abschluss haben wir und dann ein paar Tage in einem kleinen ruhigen Strandresort südlich von Pattaya gegönnt, zum Runterkommen, bevor es wieder nach Hause ging.

Unendlich viele Bilder, Menschen, Gerüche, Farben, Begegnungen und Eindrücke:

Wasserfälle, Obst, Dschungel, heiße Quellen, schwimmende Märkte, gigantische Bäume, Sturm, Gewitter, Regen, Strand, goldenen Buddhas, Sonnenschein, Wärme, beeindruckende Tempel, lächelnde Menschen, Stromleitungen, Mopeds in allen erdenklichen Varianten, Garküchen, Märkte, Straßenfood, Seele baumeln, genießen, unbeschwert sein wie Kinder…

DANKE!!! –  Es war eine wunderbare Zeit!

Zurück in Wien hat uns gnädiger Weise die Sonne begrüßt und kein Schnee. Anfangs kam mir alles noch etwas unwirklich vor. „Es brauchte wohl einige Tage, lass dir Zeit bis nach Neujahr. Langsam!“, so waren meine Gedanken. Ein paar Tage wären schön gewesen.

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