BALD GEHT ES LOS !

Liebe Leute!

In Kürze geht unsere Reise los und wenn ich ganz ehrlich bin: schön langsam spüre ich Aufregung in mir. So lange war ich noch nie weg. Welche Erfahrungen und Aufgaben hält diese Reise für uns bereit?

Es ist eine Auszeit und doch nicht reiner Urlaub :

Eine so lange Abwesenheit aus seinem üblichen Umfeld bringt einen neuen Alltag mit sich. Eine Mischung aus Entspannung, Anspannung, Urlaubsfeeling und Arbeit. In Zeiten von Notebook und Internet, können wir auch auf Reisen für unseren Brötchenberuf da sein. Das kommt natürlich auf den Beruf drauf an, aber wir können es momentan machen.

Dafür bin ich/sind wir sehr dankbar – Diese Reise ist ein unglaubliches Geschenk!

Die wetterfesten Karten nehmen wir diesmal mit – auf der Thailandreise hatten wir sie zu Hause vergessen!

Werden wir Zeit für Spiele habe? Wann haben wir das letzte Mal gewürfelt?

Digital versus analog – ich schreib auch gern mit der Hand – obwohl sich natürlich Bücher in kindlform leichter mitnehmen lassen!

Drei Monate mit meinem Partner unterwegs zu sein, wird auch eine besondere Erfahrung werden. Im Alltag kommen wir gut aus, auch vier Wochen Thailand vor einem Jahr waren kein Problem. Wie wird es uns mit drei Monaten gehen, in der wir sehr viel Zeit gemeinsam verbringen werden. Brauchen wir mal Auszeit von der Zweisamkeit? Wir werden sehen…

Neuseeland ist geplant und gebucht. Australien ist eher noch offen, weil die verheerenden Buschbrände noch wüten. Ostküste oder doch mehr Süd- und Westküste? Inland, Alice Springs besuchen und dem heiligen Berg Uluru begegnen (soweit es möglich ist)?  Das wird sich klären, wenn wir von Neuseeland zurück sind.

Der nächste Schritt ist das Kofferpacken!

Was soll mit, was bleibt da?
Was ist für mich wichtig, worauf kann ich verzichten?

Eine Herausforderung für mich. Aber schön langsam lerne ich es. Reduzieren ist die Devise! Weniger ist mehr – ich hoffe das schaffe ich – aber es gibt ja eine Beschränkung und die heißt 25kg! Ich möchte sie nicht komplett ausschöpfen.

Antworten auf meine selbstgestellten Fragen und ob mir das reduzierte Packen gelungen ist, kann ich euch beim nächsten Beitrag sagen.

Viele bunte Grüße,

Ist KUNST künstlich?

KUNST oder KÜNSTLICH ?

Liebe Leute!

Diese zwei Wörter beschäftigen mich schon länger? Woher kommt das Wort Kunst?
Ich versuche hier eine Herkunft herzuleiten. Mal sehen, was das wird…

DUDEN:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kunst

mittelhochdeutsch, althochdeutsch kunst, ursprünglich = Wissen(schaft), auch: Fertigkeit, zu können

WIKIPEDIA:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kunst

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

 

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst, bezieht sich also als Gegensatz zur Natur auf alle Produkte menschlicher Tätigkeit.

künstlich = etwas das nicht in der Natur vorkommt und vom Menschen geschaffen wurde

So gesehen ist Kunst doch etwas Künstliches. Was nicht heißt, dass es nicht ehrlich oder echt sein kann. Für mich war bist jetzt das Wort künstlich eher negativ besetzt. Diese Definitionen verändern gerade meinen Blickwinkel. Es beinhaltet ein Erschaffen, Wissen und Können.

Das fühlt sich richtig an und darum kann ich dem nur zustimmen.
Es versöhnt mich geradezu mit dem Wort „künstlich“.

So gesehen möchte ich mich doch als Künstler definieren. Künstler erschaffen durch Wissen und Können. Ich würde für mich auf jeden Fall noch Intuition und Gefühl zu meinem kreativen Schaffungsprozess hinzufügen!

 

Gestern hatte ich einen reflektierten Austausch zum Erschaffen von Kunstwerken. Mir ist dabei bewusster geworden, wie ich meine Kunstwerke kreiere!  Vor allem, dass ich immer nur einem Werk meine ganze Aufmerksamkeit geben kann und dass alles seine Zeit braucht. Wenn der Verstand meint, es sollte aber zu einem bestimmten Punkt fertig sein, geht der Schöpfungsprozess oft seinen eigenen Weg.

Es lässt sich nichts erzwingen, habe ich gerade bei meinem aktuellen Werk festgestellt. Da fehlt sonst was – Die Verbindung zum Bild ist anders, wie normalerweise. Es fühlt sich falsch an, es fließt nicht, ein innerer Widerstand ist zu spüren. Das Bauchgefühl spricht wieder mal zu mir und ich werde darauf hören!!!  Aber trotzdem werde ich dranbleiben. Es gibt auf vielen Ebenen was zu tun!

 

KUNST – Werke, vom Menschen erschaffen!

KÜNSTLER – Menschen, welche diese Werke aus dem Ursprünglichen heraus kreieren.

 

Diesen Artikel habe ich im Juli begonnen und nun stelle ich ihn für euch endlich online. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Mein Resümee:

 JA – ich fühle mich in diesem Sinne als Künstlerin !

 Neues von mir wird es diesmal schneller  und noch vor Weihnachten geben!

 

Viele bunte Grüße!

AUTODIDAKT ODER AKADEMIKER

Liebe Leute!

Wer ist denn nun ein richtiger Künstler? Darf sich jeder so nennen? Was bedeutet das? Wertigkeit?

Ich hatte schon vor meinem Ausstieg aus der Schule oft darüber nachgedacht Malerei und Grafik oder Architektur zu studieren. Auch nach dem Berufswechsel hat mich dieses Thema immer wieder beschäftigt. Soll ich, soll ich nicht, brauche ich das?

STUDIUM oder EIGENVERANTWORTLICHES LERNEN ?

Seit einiger Zeit bin ich zu der Entscheidung gekommen, dass ich es nicht brauche. Ich habe nichts gegen Fortbildung, aber ich will mich nicht in die doch sehr starre Form einer Hochschule begeben. Mich dieser Struktur anpassen und unterordnen. Ich habe erkannt, dass ich wahnsinnig gerne selbstbestimmt lerne. Ich freue mich sehr, wenn ich einen Lehrmeister oder eine Lehrmeisterin kennenlerne und ich von denen lernen darf.

Momentan male ich sehr gerne Acryl und werde das so lange machen, bis ich es satt habe oder was anderes möchte. Vor zwei Jahren ist das Skulpturale dazugekommen. Ich durfte und darf von Ingeborg van Driel lernen, wie ich Betonskulpturen baue und gestalte. Die Ölmalerei juckt mich auch und ich werde mir Kurse oder Menschen finden, bei denen ich lernen kann.

Autodidaktische oder Akademische Künstler? Ist einer „mehr wert“ oder „besser“? Diese Frage beschäftigt mich auch. Aus irgendeinem Grund fällt es mir ohnehin schwer mich als Künstlerin zu bezeichnen. „Will ich das überhaupt?“, ist dann die Folgefrage für mich.

MEHR WERT oder BESSER ?

Wenn ich studierter Künstler bin, sind meine Werke automatisch qualtativ besser als die von Autodidakten? Das denke ich nicht – was denkst du?

Ich empfinde mich als kreativen Menschen. Ich kreiere und erschaffe Bilder und Skulpturen. Wer oder was bin ich? Das Wort Künstler kommt wo her? Hängt Kunst und künstlich zusammen?

Im der letzten Zeit hat sich der Fokus einer Bildentstehung verändert. Ganz am Anfang habe ich wirklich nur für mich gemalt. Bilder welche ich schon fast brauchte, um Kraft zu tanken und durchzuhalten.

Heute male ich, weil ich spüre oder weiß, dass meine Bilder eine Aufgabe haben, dass sie für die Menschen da sind und dass ich für die Menschen male.

Nicht ich bin im wichtig, sondern meine Werke. Ich brauche die Aufmerksamkeit der Menschen nicht, sondern meine Bilder sollen diese erhalten. Emotion und Farben waren schon immer mein Thema.

Ich habe sogar meine Abschlussarbeit auf der Pädak vor über 25 Jahren darüber geschrieben. Ich habe Tonfiguren gestaltet und auch diese haben Emotionen zum Thema gehabt. Den Figuren meiner heutigen Bilder sind diese Tonfiguren unbewusst vorausgegangen. Damals dachte ich in keiner Weise daran, solche Bilder zu malen.

WER DEFINIERT KUNST ?

Ich war am Wochenende in München. Dort war ich in der Pinakothek der Moderne. Was ist Kunst? Warum hängen Werke dort und andere nicht? Wer gibt den Werken ihre Wertigkeit? Alles nur Angebot und Nachfrage? Gutes Marketing ist alles, egal wie es aussieht? Fragen über Fragen…

Immer wieder eine spannende Welt. Für mich passt alles so, wie es grad ist. Ich MALE, GESTALTE  und BIN dadurch ich selbst. Das genügt mir für den Moment. Ich bin dankbar, dass ich das machen kann!

ZEIT DES REISENS UND DES RÜCKZUGS

Liebe Leute!

Ich melde mich zurück nach einer Zeit des Reisens und des Rückzugs.

Vier Wochen in Thailand über Weihnachten. Wir haben sozusagen die Adventzeit „geschwänzt“.

Mein Mann und ich haben in Bangkok gestartet, Teile Westthailands mit dem Auto erkundet, ein Hausboot an einem Stausee bewohnt (und MO kennengelernt) einen Badurlaub in Ko Samui versucht, Chiang Mai und Umgebung mit dem Moped entdeckt, waren am höchsten Berg Thailands und sind schließlich durch einen Nationalpark und vielen (!) Kurven  in Chiang Rai gelandet. Als Abschluss haben wir und dann ein paar Tage in einem kleinen ruhigen Strandresort südlich von Pattaya gegönnt, zum Runterkommen, bevor es wieder nach Hause ging.

Unendlich viele Bilder, Menschen, Gerüche, Farben, Begegnungen und Eindrücke:

Wasserfälle, Obst, Dschungel, heiße Quellen, schwimmende Märkte, gigantische Bäume, Sturm, Gewitter, Regen, Strand, goldenen Buddhas, Sonnenschein, Wärme, beeindruckende Tempel, lächelnde Menschen, Stromleitungen, Mopeds in allen erdenklichen Varianten, Garküchen, Märkte, Straßenfood, Seele baumeln, genießen, unbeschwert sein wie Kinder…

DANKE!!! –  Es war eine wunderbare Zeit!

Zurück in Wien hat uns gnädiger Weise die Sonne begrüßt und kein Schnee. Anfangs kam mir alles noch etwas unwirklich vor. „Es brauchte wohl einige Tage, lass dir Zeit bis nach Neujahr. Langsam!“, so waren meine Gedanken. Ein paar Tage wären schön gewesen.

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Kunst und/oder Marketing?

KUNST und MARKETING ?   Lässt sich das vereinen?

Was macht Sinn, was nicht? Was muss ich tun? Immer präsent sein, immer posten, immer im Netz sein? Es gibt Tage da finde ich das wirklich gut und es ist schön so ein Medium zu haben. Es gibt Tage da mag ich es gar nicht und will einfach nur meine Arbeit machen. Gibt es Erfolg wirklich nur, wenn man sich permanent preisgibt?

Muss man BEIDES können?

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OFFENES ATELIER 28.4.2018

JA – ich tue es!   Am Samstag ist bei  mir die Atelier Tür weit offen und ich freue mich darauf Menschen zu begrüßen, meine Arbeit vorzustellen und eure Fragen zu beantworten.

Ihr könnt:
einen Teil meiner Bilder kennenlernen
den Palettentisch ausprobieren
den Klangstein erleben
und meine Denkwerkstatt entdecken.

Einladung Tag der offenen Tür 

Ich freue mich darauf DICH kennenzulernen!

44 Jahre – 44 Texte – 44 Bilder

Meine erste Ausstellung und die schönste Geburtstagsfeier meines Lebens!

März 2013 war ich in meinem Sabbatical Jahr und ich hatte nun endlich den Mut eine Ausstellung zu machen. Oder besser gesagt: es war nun die Zeit reif meine Bilder in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vorher wollte ich das gar nicht unbedingt. Ich malte meine Bilder, weil ich sie eben malte. Es tat mir gut. Es war mein Ausgleich zum Alltag und meine Energiequelle.

Wie hat alles angefangen?

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Bildungskarenz zu Ende und nun?

WIE GEHT ES WEITER ?

Haare wieder da. Bildungskarenz zu Ende. Was mache ich nun? Zurück in die Schule? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Der Gedanke daran löst in mir das Gefühl aus, innerlich auseinander zufallen. Geht das? Klingt komisch, aber beschreibt in etwa meine Emotionen.

Wie kann ich das verhindern? Ich lasse mich unbezahlt karenzieren!  Ich habe ja meinen Malort und den Klangstein und mein Coaching…

SELBSTSTÄNDIG SEIN ?

Gesagt – getan.  Alles schön und gut –  aber wenn ich zu wenig Kunden habe, nützt mir das wenig. Im November stand ich vor der Entscheidung: Kündigen oder nicht? Zurück ging nicht. Ich brauchte auch Geld.  Es gibt und gab eine Menge Verpflichtungen. Habe ich eine Chance auf Abfertigung? Ich muss mir eine neue Existenz aufbauen. Das wäre nur fair. Ich habe der Schule so viel gegeben!  Ausbildungen auf eigene Kosten gemacht. War fast nie krank. Bin halbkrank und mit Krücken ins Klassenzimmer gehumpelt! Fehlen ging gar nicht. Es gibt und gab keinen Ersatz, immer müssten die Kolleginnen einspringen. Das wollte ich möglichst vermeiden. Ich glaube ich habe teilweise für die Schule mehr hergegeben, als für meine Familie… verzeiht mir!

KEIN WEG ZURÜCK

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OH NEIN! Nicht noch einmal!

Was soll das?

Es war ungefähr März/April 2014. Das Loch wurde immer größer. Anfangs bemerkte man es nicht, weil Haare drüber fielen. Es wurde so groß, dass es bis zum Haaransatz reichte. Rundherum kamen noch mehr dazu. Größere und kleinere Stellen ohne Haare. Ich konnte es nicht fassen. Diesmal zog es mir fast mehr den Boden unter den Füßen weg, als beim ersten Mal. Ich dachte, ich habe schon genug Ursachen-Arbeit  gemacht.

            

Warum ???
Habe ich noch zu wenig verändert?

Im Mai schaute es so schlimm aus auf meinem Kopf, dass ich mich wieder von den kläglichen Resten trennte. Diesmal rasierte ich sie mir selbst ab. Mit Tränen und Wut und Trauer und Unverständnis in mir. Am liebsten hätte ich mich wo verkrochen! Aber der Alltag ging weiter. Ich kann doch nicht einfach, nicht in die Schule gehen? Ich bin doch nicht krank!

„Nein, ich gehe nicht in Krankenstand, ich verändere etwas. Ich wechsle die Schule.“  Ich wollte ohnehin schon länger weg!  14 Jahre an ein und derselben Schule. Das macht zwar sehr vertraut, aber auch etwas eng. Ich hatte alles optimiert und ausprobiert. Ich wollte weg.  Von außen betrachtet, war es wohl schwer zu verstehen. Meine Kolleginnen und Freundinnen haben alles gut übernommen und sind auch heute noch an dieser Schule. Sie ist etwas Besonderes und die Kinder bekommen auch etwas Besonderes. Klein, fein und individuell! Ich hoffe, dass wird geschätzt! Es ist nicht selbstverständlich!

Auch wenn alles im Außen so fein aussah: Im Juli stellte ich trotzdem einen Antrag auf Schulwechsel beim Bezirksschulrat. Dieser wurde relativ schnell genehmigt.

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