DISIs Reise Teil 6 – Elefantenfelsen und Babyrobben

Liebe Leutchen!

Wie schon gesagt, sind wir gut in Picton gelandet und machten uns auf den Weg nach Nelson. Mit jedem Kilometer wurde auch das Wetter wieder besser.

Wir schliefen in Richmond bei einem älteren entzückenden Ehepaar, welches uns ein unglaubliches Frühstück kredenzte. Stoffservietten mit Serviettenringen, selbstgebackenes Brot, Müsli mit Früchten und Blüten aus dem eigenen Garten. Wow!

Nächsten Tag ging’s nach Takaka. Eine nette kleine Stadt, welche eine alternative Kommune beherbergt. Dort kann man Workshops für Permakultur besuchen und es gibt einen Markt mit vielen vegetarischen, veganen und natürlich biologischen Produkten. Alles ist ein bisschen wie aus der Hippie-Zeit – lieblich und friedvoll. Fast ein bisschen eine Zeitreise.

Dort gibt es aber auch einen kleinen Flugplatz. Dieser hat Rundflüge im Angebot und  das haben wir prompt gemacht. Fünfzig Minuten mit einer achtsitzigen  kleinen Maschine in der Luft. Tolle  An- und Aussichten. 

Wharariki Beach von der Luft und dann vom Land aus erkundet. Das Wasser der Tasmanischen See ist kalt, es gibt oft Wind und hohe Wellen. Daher nur die Zehen gebadet.😬Es gibt dort entzückende Babyrobben zu sehen und besondere Felsformationen. Eine ist unter Computerfritzen sehr bekannt: der Elefantenfelsen. Den haben wir nun live gesehen und fotografiert.😀

Auf der Weiterreise machten wir am See Rotoiti ein Päuschen mit Jäuschen.Kitzlig ist man auch noch mit 50! 😁

Wir fuhren nun zur Ostküste nach Kaikoura und machten uns auf der Halbinsel auf die Suche nach einer Robbenkolonie. Wir genossen einen schönen Rundweg an der Steilküstenkante hin und über den hier steinigen Strand wieder zurück. Inklusive Robben aus nächster Nähe!  Unten seht ihr den Blick ins Innland zu den Bergen. 

Ich sag‘ s euch, die Fotos auszuwählen aus den sehr, sehr vielen ist wirklich schwer! Warum mach ich’s trotzdem? Ich hoffe ihr bekommt Lust auf Reisen und habt Freude an den Fotos.  Ich werde mich freuen, wenn ich wieder zu Hause bin und eine fertige Reisedoku habe.  😊

Also bleib ich dran!

Darum nun noch einige Zeilen über die Maruia Hotspringsin den Bergen.  Eine schwefelhaltige heiße Quelle, die in natürlichen Steinbecken aufgefangen wird und man gemütlich im 42 Grad heißen Wasser in der freien Natur dümpeln kann. Nur die stechenden Sandfliegen stören das idyllische Bild. 😜

Sensationell war jedoch der Sternenhimmel, den wir am sehr späten Abend im warmen Wasser liegend,  beobachten konnten. Abseits jeglicher Lichtverschmutzung glitzerten die Sterne in unglaublicher Fülle. Das haben wir so noch nicht gesehen.

Auch sahen wir eine Unmenge von Satelliten, welche einem Zug gleich, blinkend an uns vorbeizogen. Leider hatten wir keine so gute Kamera, die das festhalten konnte.

Dort haben wir erste Österreicherin getroffen. An der Rezeption arbeitete eine nette Tirolerin. Noch bis Mai, dann geht sie wieder auf Reisen.  Work and Life Balance ist hier meist sehr ausgeglichen. 😀

Künstlerisch gesehen fasziniert mich hier vor allem die Farbund Formenpalette der Natur. Mal sehen wie diese Eindrücke nachwirken und welche Bilder und Skulpturen entstehen werden. Mein Skizzenbuch ist immer dabei. Möchtest du mehr dazu wissen, kannst du meinen Newsletter gerne abonnieren.

Viele bunte Reisegrüße,

 

Alles Kartenmaterial dankend von Google Maps als Basis verwendet.