DISIs Reise – Aktuelles 29-03-20

Liebe Leute!

Wir sind noch immer in Halls Gap im Herzen des Grampian Nationalparks.


Was ist in den letzen Tagen los gewesen:

Haben die Umgebung bis zum Ort Ararat etwas erkundet. Wie schon in Melbourne gesehen, gibt es auch hier neben jedem Car-wash einen  Dog-wash. Witzig oder? Aber durchaus praktisch!

Bei Aldi (ja wirklich!) eingekauft und uns im Chalet häuslich eingerichtet. Alles kriegt schön langsam seinen Platz und der Kühlschrank füllt sich.

Frische Wäsche war auch mal notwendig.
Haben nicht alles mit, weil nur fünf Tage geplant waren.

Unser Gas-Kamin ist super. Hatten in der Früh auch schon ein paar mal 7-10 Grad. Isolierungen kennen die Australier glaub ich nicht. Temperatur sowie Außen auch bald Innen. 😜

Heute regnete es kurz mal und wir arbeiten am Notebook bzw. iPad.

Hatten vor ein paar Tagen die Nachbarn Sue und Steven zum Essen eingeladen, damit SOKO-Didi (Sonderkommando oder Sonntagskoch dürft ihr euch aussuchen)  nicht aus der Übung kommt:  drei Gänge Menü bestehend aus Bruscetta, Kürbisrisotto und Balsamico Erdbeeren mit Pfeffer und Vanilleeis!

Die beiden sind aus London und wir verstehen uns so gut, als würden wir uns schon viel länger kennen als 10 Tage.


Sind uns auf der Great Ocean Road immer wieder über den Weg gelaufen und haben herausgefunden, dass sie auch zur selben Zeit wie wir in den Grampian NP fahren.

Inzwischen sind sie vom Youth Hostel ins Nachbarchalet umgezogen und wissen auch noch nicht, wann sie zurückfliegen können.

Wir lassen es uns trotzdem gut gehen. Erwandern einen Gipfel (gestern Briggs Bluff – Briggs Steilwand) nach dem anderen.

Zuerst durch Waldgebiet, dann mehr Buschland und später Steine. Sehr abwechslungsreich.

Die Überreste vergangener Waldbrände sind überall sichtbar.Rundherum und über den Bergrücken zur Steilwand. Dreieinhalb Stunden reine Gehzeit – 500 Höhenmeter – heute Muskelkater!😁

Der Wasserfall am Weg war kaum vorhanden, nur ein paar kleine Wasserbecken waren noch gefüllt.Der Ausblick ist wieder mal grandios gewesen!

Sitzen am Abend gern bei einem Gläschen Wein und leckerem Essen – u.a. himmlisches Curry (Gegeneinladung von Sue und Steven), Pasta und Salat, FIlet mit Ofenkaroffel und Kräuter Dip – zusammen.

Baden am Lake Bellfield – fast vor der Haustür – war auch am Programm. Nicht zu warm, grad gut erfrischend, vor allem nach der Wanderung.  Sehr eigene Stimmung bei diesem kleinen Stausee, durch die am Ufer stehenden Baumgerippe.

Das Kajak hat uns der freundliche Besitzer des General Stores geborgt. Alles andere hat ja zu. Abgesehen davon hat Didis „schüchterne“ Art ihm schon den Status eines Locals eingebracht und somit 10% Rabatt bei seinen Einkäufen. Nett!

Da unser Heimflug (Ende April) gecancelt wurde und sonst ja kaum noch Flieger unterwegs sind, sind wir mit der Botschaft in Kontakt getreten, um nachzufragen, wann in nächster Zeit mit Heimflügen zu rechnen ist.

Ehrlich gesagt: sind grad voll im Urlaubsfeeling und  würden – wenn möglich – gerne noch bleiben.

Damit ihr was zum Lachen habt: Didis komödiantisches Talent bahnte sich seinen Weg oder vielleicht war ihm einfach nur fad. Aber Langeweile fördert ja bekanntlich die Kreativität! Viel Spaß!

SEPP – der Kakadu – VIDEO

Viele bunte Reisegrüße,
bleibt gesund und munter!

 

 

DISIs Reise – Aktuelles 25-03-20

Liebe Leute!

Wir hatten heute einen so wunderschönen Tag, dass wir den gerne jetzt sofort mit euch teilen wollen und nicht erst, wenn ich alle noch fehlenden Berichte fertiggeschrieben habe.

Alle paar Tage einen kurzen aktuellen Bericht (die anderen so nach und nach) ist die neue Devise, um euch zu Hause-Gebliebenen in der momentan sehr speziellen Situation mit schönen Bildern zu erfreuen.

Wir sind aktuell im Grampians Nationalpark in Australien. Es gibt hier unzählige Wanderwege in alle Schwierigkeitsgraden. (Es ist grad ein Känguru direkt an unserer Terrasse vorbeigehüpft – jedes  mal wieder unglaublich!)

Die letzten Tage erwanderten wir einige Gipfel und Wasserfälle. Der Mount Rosea war heute aber der schönste Walk!

In Melbourne ist die Situation momentan so wie bei euch zu Hause. Alles und alle sind fast zum Stillstand gekommen.

Hier in dem kleinen Dorf steht ein bisschen die Zeit still. Ganz wenig Leute sind unterwegs, Bäcker und Lebensmittelgeschäft sind offen, Restaurants bieten nur mehr „Take away Essen“ an und beim Wandern/Spazierengehen rennt dir mehr oder weniger keiner übern Weg.

Wir schnuppern gesunde Berg- und Waldluft, bewegen unsere (eher schlappen) Muskeln und genießen es.

Sonnenenergie tanken tut gut.

Darum bleiben wir etwas länger „hinterm Mond“, denn hier haben wir noch einen gewissen Freiraum und den nützen wir solange es möglich ist. Heimflug gibt es momentan keinen und mehr geschützt als in diesem abgelegenen Gebiet kann man glaub ich eh nicht sein.

Ich bin davon überzeugt, dass angenehme Emotionen und Stimmungen Körper, Geist und Seele stärken. In diesem Sinne:  viel Freude mit den Bildern!

Die Kraft und Energie des Wassers spüren.

Gemütliches Päuschen am Gipfel in der Sonne.

(Während ich grad schreibe und Bilder bearbeite, kocht Didi und hat mit dem Toaster den Brandmelder ausgelöst! ) 🙂


Die Tierwelt besucht uns täglich. Kookaburra & Kakadu 🙂

Riverwalk


Herumklettern macht Spaß!

Im Lichtstrahl der Schöpfung stehen fühlt sich sehr gut an!

 

Didi ist mit kochen fertig, ich mit dem Blogbericht, der Brandmelder ist auch wieder still. Ich gehe jetzt essen. Mahlzeit!

Natürlich mit Limette genossen – Prost!

Viele bunte Reisegrüße,
bleibt gesund und munter!

DISIs Reise Teil 8 – ganz im Süden Neuseelands

Also ihr Lieben, endlich geht es weiter!
Es wird wirklich Zeit die Südinsel Neuseelands abzuschließen:

Es ging nun von Te Anau weiter nach Süden in das Gebiet der Catlins. Südlich von Invergargil kamen wir durch einen Ort mit dem lustigen Namen Bluff machten Halt beim Sterling Point, dem vermeintlich südlichsten Punkt der Insel.

Auf dem Weg zu unserem Quartier (diesmal auf einer Schaffarm) machten wir auch noch einen Stopp beim Leuchtturm am Waipapa Point.

Auf der Schaffarm hatten wir das Glück, dass gerade die Schafscherer da waren (kommen einmal im Jahr) und wir sie in Aktion erlebten. Waren zu sechst (vier scheren und zwei kümmern sich um die Wolle) und schaffen in zwei Tagen zwischen 1800 und 2500 Schafe!!! Wir haben gestoppt: Ein Schaf ist in 2-3 Minuten von der Wolle befreit. Es freut sich bestimmt darüber!

Sehr gern hätten wir die seltenen kleinen blauen Pinguine gesehen. Diese sind am Abend aber leider nicht  am Curio Bay erschienen, um an ihren Schlafplätzen  zu übernschaten. Schon ein paar Tage nicht und keiner wusste so recht warum…

Beim echten südlichsten Punkt – dem sogenannten Slope Point – welcher fünf Minuten von unserer Schaffarm entfernt war, haben wir einen wunderschönen Sonnenuntergang erlebt. Immer wieder stimmungsvoll! Dieser Anblick nützt sich einfach nicht ab.

Das Light Haus am Nugget Point war an einem etwas trüberen Tag unser Ziel. Das gab dem ganzen Ambiente einen richtig dramatischen Touch. Am Rückweg verschwand der Leuchtturm im dichten Nebel.

Weiter nach Dunedin. Hier gibt es „the deepest street in the world“ (19% Gefälle): Die Baldwin Street, zuerst zu Fuß und dann doch noch mit dem Auto erklommen (hat ja keiner gesehen…)

Der alte Bahnhof hier ist wirklich noch gut erhalten und ebenso der viktorianische Teil des Uni Campus. Die putzigen Häuschen werden als Sekretariate der einzelnen Institute genützt. Ebenso für den Uni Kindergarten (ein paar mit zwischenbauten verbunden) und etwas außerhalb als coole Studentbuden.

 

Einsetzender Regen hat uns vom Bahnhof ins Museum getrieben, das wieder mal kostenfrei war. Wir dachten, dass es nur ein kleines ist und stellten aber fest, dass es von der Geschichte der Siedler (man konnte in alten Personenlisten der Schiffe Namen suchen) bis zur Neuzeit (Computer,

Automobile, Möbel, Alltagsgegenstände…) alles beherbergte. Dargeboten in einer interessanten Art und Weise. Nie langweilig. Hut ab!

So ihr lieben, die Stunden laufen nur so dahin. Ich werkle auf der Terrasse am Notebook und wir bekommen gleich Besuch. Haben ein nettes Ehepaar aus London kennengelernt und zum Essen eingeladen.

Heute Früh haben uns schon Kängurus besucht! 🙂

Didi kocht gerade (Schmatz!) und ich beende es nun für heute. Ganz fertig hab ich die Südinsel nicht geschafft. Wird aber bald folgen, weil ich in den nächsten Tagen sicher mehr Zeit haben werde, da es eher unwahrscheinlich ist, dass wir noch nach Brisbane fahren können. Wir wollten dort auch Verwandtschaft besuchen… echt Schade! Aber wir sind dankbar für alle bisher erlebten wundervollen Tage!

Viele bunte Reisegrüße,
bleibt gesund und munter!

 

 

DISIs Update 20.03.20

Liebe Leute!

Danke, dass so viele an uns gedacht haben.
Den zwei Lederhosen geht es prächtig!

(aktuelle Aufnahme in den Australischen Alpen)

Wir sind über die Situation in Österreich im Bilde, natürlich mit unserer Familie in Verbindung und hoffen es geht euch allen gut!

Es ist unglaublich,  wie die Zeit vergeht und wie ereignisreich die Tage sind. Didi ist natürlich mit der Firma in Kontakt und bei mir ist in Melbourne ein Bild entstanden, welches auch seine Zeit brauchte um vollbracht zu werden.

Seit 7. März sind wir wieder zurück von Neuseeland und nun in Australien unterwegs. Wir hatten ein gutes Timing und wurden von keiner Einreisequarantäne erwischt.

Die Welt scheint ver-rückt zu sein. Alles hat sich verändert in den letzten Wochen, in einer Weise, welche wir nicht für möglich gehalten haben!

Australien ist natürlich nicht  unberührt vom Weltgeschehen und trotzdem fühlen wir uns grad etwas „Out of Space and Time“. Hier ist alles noch ziemlich normal, vor allem abseits der Großstädte.

Aus diesem Grund bleiben wir guten Mutes und vorerst weiterhin unterwegs. Reiseberichte sind gerade in Arbeit und folgen in Kürze.

Herzliche Grüße aus Down Under,
Sigi und Didi

 

 

DISIs Reise Teil 7 – Westküste der Südinsel NZ

Liebe Leute!

Der Blick aufs Meer in den scheinbar unendlichen Horizont hat schon  was Faszinierendes –  für mich auf jeden Fall!

Ich liebe das Schaukeln der Wellen und auch das Schaukeln auf einem Boot. Wer mich kennt, weiß dass ich ein absoluter Hängematten-Fan bin und ebenso das Schaukeln darin liebe! (am besten mit einem Buch in der Hand)
Vielleicht weil mein Großvater ein Kajütboot hatte und wir als Kinder auch drauf schlafen durften, bevorzugt im Bug.

So wirklich viele Hängematten gab es bis jetzt nicht, abgesehen von einer in unserer Home-Base in Melbourne. Aber da kommen wir eh immer wieder mal zurück. 🙂

Nach dem Aufenthalt in Maruia Springs ging es weiter Richtung Hokitika an der Westküste. Auf dem Weg sahen wir uns die sogenannten Pancake Rocks an.

Pancake Rocks:
Anregung zur Kreativität – lasst eurer Fantasie mal freien Lauf!

Auf einem kurzen Rundweg entlang der Steilküste sind diese Felsformationen zu bewundern – sehen gestapelten Pancakes ähnlich.

Auf dem Parkplatz  sprach uns danach eine Backpackerin an, ob wir sie mitnehmen könnten. Sie wollte nach Greymouth. Das lag auf unserem Weg und im Gespräch stellte es sich heraus, dass sie aus Wien war und vor dem Studium noch etwas die Welt erkunden wollte und auch sich selbst. Da sie noch keinen Plan hat, was sie studieren möchte.

So ein Reise-Jahr ist für die Jungen sicherlich eine gute Sache. Auch unsere Tochter war nach der Matura ein paar Monate in Australien unterwegs, weil sie total unschlüssig war, was Ihre nahe Zukunft betraf.
Nach ihrer Reise war sie ein anderer Mensch: sicherer, klarer, selbstbewusster und vor allem war Sie persönlich gereift!

 

Mögliche Auflösung von oben:

 

Hokitika die Jadestadt:  Hier ist das Zentrum für Jade Verarbeitung in NZ Jadeprodukte werden in unzähligen Shops verkauft. Meist als Massenproduktion für die busweise eintreffenden Touristen.
Wir suchten uns jedoch einen kleinen Laden abseits. Ein kleines Familienunternehmen, wo der Großvater alle Schmuckstücke noch selbst fertigt. (Opa hatte leider schon Dienstschluss)

Die Symbolsprache der Maoris ist interessant. Sie stehen für Harmonie, Liebe, Schutz und noch vieles mehr.  Ich finde, man sollte sich durchaus bewusst sein, was man sich umhängt oder sogar tätowieren lässt. Bilder und Formen sind für mich Botschaften, die ausgesendet werden.

Abgesehen davon, haben wir hier wieder mal lecker gespeist. Bin gar nicht sicher, ob es überhaupt eine typisch neuseeländische  Küche gibt. So viele Kulturen und Ethnien habe sich hier vermischt. Was genau Fat Pipi Pizzas bedeutet,  haben wir leider nicht geschafft zu eruieren. Was den Genuss, in dem von reiferen Frauen geführten Lokal,  aber in keiner Weise schmälerte.

Ein kleines Mitbringsel bei William Steyn gekauft. Dieser bemalt seit 19 JahrenKiesel vom Strand und verkauft sie erfolgreich. Er liebt es, arbeitet mitten im Geschäft und unterhält sich gern mit seinen Kunden. Er war schon mal in Wien und liebt Opern über alles (läuft im Hintergrund). Wir haben uns über Steyr, Steiermark und die Habsburger unterhalten! Ein sehr zufriedener Herzensmensch aus Südafrika stammend.

Das schöne am Reisen sind eben nicht nur die Views, sondern auch die menschlichen Begegnungen!

Am Abend noch ein Kurzbesuch im Glow-worm Dell. Ein dichter Wald, in dessen Baumkronen man von unten Unmengen Glühwürmchen leuchten sieht. Glühwürmchen kennen wir Österreicher ja, aber in dieser Menge war es neu. Wie wenn ein kleiner Sternenhimmel strahlt und man mitten drin steht. Schön, aber schwer zu fotografieren. Deswegen bitte selbst visualisieren und genießen!

Wieder mal im Haus eines netten älteren Ehepaars übernachtet. Von den Vermietern bekommt man meist viele Tips für die Reise und wir bekamen auch ein feines  Frühstück mit frischen Pancakes.

Weiter Richtung Franz Josef & Fox Glacier. Viele Besucher fliegen mit dem Hubschrauber zum Gletscher und die Orte sind rein touristisch.  Ausflüge jeglicher Art und  für  jede Abenteuerlust werden angeboten.

Gletscher haben wir in Österreich/Europa ja auch, darum sind wir nur durchgereist. Sahen am Weg jedoch mehrmals die Kraft des Wassers an dem vielen Schotter, den Steinen und den Resten von Muren.  Die Straße über die Pässe ist deswegen auch des öfteren gesperrt.

Über den freien Haast Pass  und Lake Hawea  (da war es wirklich sehr windig)kurvten wir  weiter nach Wanaka am Lake Wanaka mit seinem bekannten im Wasser stehenden ONE TREE.

Übernachtet hatten wir in Albert Town in einem wunderschönen kleinen Appartement, wo wir vom netten Hausherrn mehr oder weniger einen Reiseplan für unsere Weiterreise bekamen. Ihr werdet es kaum glauben, aber Keith redete noch mehr als Didi!  🙂 🙂 🙂

Dann gings nach Queenstown am Lake Wakatipu. Unterwegs in Cardrona an  einem besonderen Zaun gehalten und entdeckten dabei die Whisky-Destillerie besucht. Ein Marketing Gag? Auf jeden Fall wirksam! Wir haben nicht nur gegkostet, sondern auch ein  paar richtig gute Single-Malt Tröpfchen erstanden!  Prost!

Die Gegend hier ist wunderschön und hat uns wirklich gut gefallen!
Viele Berge und Seen – wir sind halt doch geprägt von unserer Heimat.

Alle Aktivitäten zu Wasser und zu Lande sind hier möglich. Ein wahres Paradies für Mountain Biker und Wanderer. Bevor es hier so richtig steinig wird, ist die Gegend bis hoch hinauf eher hügelig mit dichten Grasbüscheln und wirklich vielen Wegen querdurch.

In Queenstown ist wirklich viel los. Haben es aber trotzdem genossen, nach eher viel Abgeschiedenheit  in den Wochen davor.

Sensationelles Eis von Patagonia Chocolateria genossen. Zwei  Kugeln hier entsprachen zirka sechs Kugeln bei uns. Fast ein bisschen viel – sehen leicht verzweifelt aus!  🙂

Den berühmten Ferg Burger (riesig und lecker)  gemampft. Didi hatte ein dreiviertel Pfund Fleisch (hähä – Rechenaufgabe für euch) in seinem BIG AL. Es gab aber auch eine vegetarische Variante für mich!   Mampf!

Am nächsten Tag einen Flug bei traumhaftem Wetter genossen.

  Auf etwas mehr als 4000 Fuß – sensationell nah an den Berggipfeln vorbei.

Da die Straße zum Milford Sound seit Anfang Februar (nach extremen Unwettern) gesperrt war und erst seit ein paar Tagen nur für Busse geöffnet wurde, haben wir uns für die Variante Flug – Cruise – Flug entschieden.

Auf den 45 minütigen Flug über die Berge und dem Milford Sound folgte eine Schifffahrt  nicht nur bis zur Mündung in die Tasmansiche See, sondern auch ganz dicht zu den großen Wasserfällen. So nah, dass du in der Gischt stehst, wenn du  draußen im Bug  bist.

Aus mehr als 150 Metern Höhe stürzt das Wasser in die Tiefe.

Nur fliegen und fahren geht natürlich auch nicht. Deswegen sind wir am nächsten Tag auf den Rock Peak marschiert. Beim Start hatte es neun Grad und Wind. Waren zuerst auch noch auf der Schattenseite. Richtig erfrischend, könnte man sagen!  Wurden aber mit toller Aussicht belohnt und die Sonne wärmte später auch. Auf einem Gipfel zu stehen ist schon beglückend! Sollten wir öfters machen.

Queenstown lag uns zu Füßen!

Arrowtown ist eine kleine Stadt, wie aus der  Colonialzeit übriggeblieben. Viele Originbalbauten sind in der Buckingham Street noch vorhanden. Entdeckten ein romantisches Gartencafe mit schattenspendenden Bäumen, Rosen und viele andere Blumen! Lieblich! Schlecht gegessen haben wir nie, obwohl uns viele über die neuseeländische Küche nichts Gutes berichteten.

Unser nächstes Ziel war Te Anau und am Weg sind wir dann doch noch in den Lake Wakatipu gehüpft. Erfrischend aber nicht zu kalt. Klar und sauber. Haben dort einen pensionierten  Geografieprofessor aus Wien getroffen, der schon mehr als 80 Länder unserer Erde bereist hat. Es gibt also noch viele Ziele für uns!

Trotz allem Chaos, das grad weltweit um sich greift, bleiben wir positiv gestimmt, haben keinerlei Angst und schicken euch verlässlich weiterhin schöne Bilder und Stimmungen!

Viele bunte Reisegrüße,

 

 

 

 

 

DISIs Reise Teil 6 – Elefantenfelsen und Babyrobben

Liebe Leutchen!

Wie schon gesagt, sind wir gut in Picton gelandet und machten uns auf den Weg nach Nelson. Mit jedem Kilometer wurde auch das Wetter wieder besser.

Wir schliefen in Richmond bei einem älteren entzückenden Ehepaar, welches uns ein unglaubliches Frühstück kredenzte. Stoffservietten mit Serviettenringen, selbstgebackenes Brot, Müsli mit Früchten und Blüten aus dem eigenen Garten. Wow!

Nächsten Tag ging’s nach Takaka. Eine nette kleine Stadt, welche eine alternative Kommune beherbergt. Dort kann man Workshops für Permakultur besuchen und es gibt einen Markt mit vielen vegetarischen, veganen und natürlich biologischen Produkten. Alles ist ein bisschen wie aus der Hippie-Zeit – lieblich und friedvoll. Fast ein bisschen eine Zeitreise.

Dort gibt es aber auch einen kleinen Flugplatz. Dieser hat Rundflüge im Angebot und  das haben wir prompt gemacht. Fünfzig Minuten mit einer achtsitzigen  kleinen Maschine in der Luft. Tolle  An- und Aussichten. 

Wharariki Beach von der Luft und dann vom Land aus erkundet. Das Wasser der Tasmanischen See ist kalt, es gibt oft Wind und hohe Wellen. Daher nur die Zehen gebadet.😬Es gibt dort entzückende Babyrobben zu sehen und besondere Felsformationen. Eine ist unter Computerfritzen sehr bekannt: der Elefantenfelsen. Den haben wir nun live gesehen und fotografiert.😀

Auf der Weiterreise machten wir am See Rotoiti ein Päuschen mit Jäuschen.Kitzlig ist man auch noch mit 50! 😁

Wir fuhren nun zur Ostküste nach Kaikoura und machten uns auf der Halbinsel auf die Suche nach einer Robbenkolonie. Wir genossen einen schönen Rundweg an der Steilküstenkante hin und über den hier steinigen Strand wieder zurück. Inklusive Robben aus nächster Nähe!  Unten seht ihr den Blick ins Innland zu den Bergen. 

Ich sag‘ s euch, die Fotos auszuwählen aus den sehr, sehr vielen ist wirklich schwer! Warum mach ich’s trotzdem? Ich hoffe ihr bekommt Lust auf Reisen und habt Freude an den Fotos.  Ich werde mich freuen, wenn ich wieder zu Hause bin und eine fertige Reisedoku habe.  😊

Also bleib ich dran!

Darum nun noch einige Zeilen über die Maruia Hotspringsin den Bergen.  Eine schwefelhaltige heiße Quelle, die in natürlichen Steinbecken aufgefangen wird und man gemütlich im 42 Grad heißen Wasser in der freien Natur dümpeln kann. Nur die stechenden Sandfliegen stören das idyllische Bild. 😜

Sensationell war jedoch der Sternenhimmel, den wir am sehr späten Abend im warmen Wasser liegend,  beobachten konnten. Abseits jeglicher Lichtverschmutzung glitzerten die Sterne in unglaublicher Fülle. Das haben wir so noch nicht gesehen.

Auch sahen wir eine Unmenge von Satelliten, welche einem Zug gleich, blinkend an uns vorbeizogen. Leider hatten wir keine so gute Kamera, die das festhalten konnte.

Dort haben wir erste Österreicherin getroffen. An der Rezeption arbeitete eine nette Tirolerin. Noch bis Mai, dann geht sie wieder auf Reisen.  Work and Life Balance ist hier meist sehr ausgeglichen. 😀

Künstlerisch gesehen fasziniert mich hier vor allem die Farbund Formenpalette der Natur. Mal sehen wie diese Eindrücke nachwirken und welche Bilder und Skulpturen entstehen werden. Mein Skizzenbuch ist immer dabei. Möchtest du mehr dazu wissen, kannst du meinen Newsletter gerne abonnieren.

Viele bunte Reisegrüße,

 

Alles Kartenmaterial dankend von Google Maps als Basis verwendet.